Kostenträger

Die Klinik Limberger hat einen Versorgungsvertrag nach § 111 Abs. 2 SGB V. Es können daher Versicherte der folgenden Kostenträger aufgenommen werden:

  • Alle gesetzlichen Krankenkassen (Mit einigen Kassen bestehen besondere Kooperationsvereinbarungen. Gerne
    informieren wir Sie im persönlich Gespräch darüber.)
  • Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG)
  • Bundeswehr
  • Versorgungsämter
  • Die Klinik Limberger ist beilhilfefähig
  • Privatpatienten
  • Patienten der DRV und der Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft) können im Rahmen der Einzelfallentscheidung aufgenommen werden.

Welcher Kostenträger ist in Ihrem Fall für die Finanzierung eines Rehabilitationsaufenthaltes zuständig? Die Aufstellung unten gibt hierüber Aufschluss.

Übersicht der Leistungsträger für die Rehabilitation

Neben der gesetzlichen Krankenkasse oder Rentenversicherung sind auch andere Institutionen für die Kostenübernahme zuständig.

Entsprechende Antragsformulare erhalten Sie beim zuständigen Kostenträger.

Um das Verfahren für den Patienten zu vereinfachen, wird die Frage der Zuständigkeit von den Kostenträgern untereinander geklärt.

  1. Die Krankenversicherung
  2. Die Rentenversicherung
  3. Die Unfallversicherung
  4. Die Kriegsopferfürsorge/Kriegsopferversorgung
  5. Die Sozialhilfe
  6. Die Beihilfe
  7. Private Krankenversicherung

Zu 1.) Die Krankenversicherung
Die gesetzlichen Krankenkassen sind nur insoweit für medizinische Leistungen zur Rehabilitation zuständig, als nicht andere Träger vorrangig leistungsverpflichtet sind. Sie bieten ihren Versicherten Behandlung in stationären Rehabilitationseinrichtungen an, wenn nicht ein Anspruch auf derartige Leistungen gegenüber einem anderen Rehabilitationsträger besteht. Zielgruppen der Krankenkassen sind in erster Linie Kinder und Jugendliche, Hausfrauen und ältere Menschen.

Zu 2.) Die Rentenversicherung
Die gesetzliche Rentenversicherung erbringt medizinische Rehabilitationsleistungen für ihre anspruchsberechtigten Versicherten. Dieses sind in der Regel die rentenversicherungspflichtig beschäftigten Arbeiter und Angestellten. Die gesetzliche Rentenversicherung gewährt jedoch auch als sonstige Leistungen unter bestimmten Voraussetzungen Kinderheilbehandlungen, ferner Krebsnachbehandlungen für Versicherte, für Rentner sowie deren Angehörige und sogenannte Präventionsleistungen für Versicherte.

Zu 3.) Unfallversicherung
Die gesetzliche Unfallversicherung gewährt den bei ihr Versicherten medizinische Leistungen zur Rehabilitation bei Arbeitsunfällen, Wegunfällen und Berufskrankheiten. Kinder sowie Schüler und Studenten erhalten Leistungen nach einem Unfall beim Besuch des Kindergartens oder einer der im Gesetz genannten Bildungsstätten.

Zu 4.) Kriegsopferfürsorge/Kriegsopferversorgung
Die Versorgung im sozialen Entschädigungsrecht tritt bei Gesundheitsschäden ein, die durch Kriegsdienst, Wehrdienst oder Zivildienst verursacht sind. Ferner für Gesundheitsschäden, die unter das Häftlingsgesetz, das Gesetz über die Unterhaltshilfe für Angehörige von Kriegsgefangenen und das Gesetz über die Entschädigung von Opfer für Gewalttaten fallen sowie für Impfschäden.

Zu 5.) Sozialhilfe
Die Sozialhilfe gewährt Personen mit einer durch körperliche, geistige oder seelische Regelwidrigkeit verursachten, nicht nur vorübergehenden erheblichen Beeinträchtigung der Fähigkeit zur Eingliederung in die Gesellschaft Leistungen zur medizinischen Rehabilitation.

Zu 6.) Die Beihilfe
Die Beihilfe ist eine eigenständige beamtenrechtliche Krankenfürsorge. Durch die Beihilfe beteiligt sich der Dienstherr an den Krankheitskosten. Der Anteil der Beihilfe an den Reha-Aufwendungen richtet sich nach den individuellen Bemessungsgrundsätzen des Beihilfeberechtigten. Der Differenzbetrag wird von einer zusätzlichen Versicherung, meist einer privaten Krankenversicherung getragen, wenn dieses Risiko individuell vertraglich abgesichert ist.

Zu 7.) Private Krankenversicherung
Kosten für Rehabilitationsleistungen werden übernommen, wenn im Versicherungsvertrag Rehabilitationsleistungen vereinbart worden sind. Leistungsträger für die Rehabilitation
Neben der gesetzlichen Krankenkasse oder Rentenversicherung sind auch andere Institutionen für die Kostenübernahme zuständig.
Entsprechende Antragsformulare erhalten Sie beim zuständigen Kostenträger.
Um das Verfahren für den Patienten zu vereinfachen, wird die Frage der Zuständigkeit von den Kostenträgern untereinander geklärt.